Deutsches Essen

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Neben den charakteristischen Gerichten, haben auch Essgewohnheiten in Deutschland einen hohen Stellenwert, aber keineswegs so äußerst wie in anderen Staaten. Währenddessen man am Morgen nur am Wochenende länger frühstückt sowohl sich meistens auf ein Semmel mit Auflage beschränkt, wird in klassischen Haushalten das Mittagessen als Hauptmahlzeit geehrt. Hier darf korrekt geschlemmt werden, aufgrund dessen ist das Mittagessen zumeist eine warme Speise. Am Abend demgegenüber wird in vielen Familien kalt gegessen, gevespert, es können auch nahrhafte Salate wie noch Wurst- oder Kartoffelsalat auf den Tisch kommen. Ein umfangreiches Beisammensitzen abends findet in Deutschland kaum statt, dazu nehmen zahlreiche Menschen sich zu einem Frühschoppen am Wochenende Zeit für ein ausgiebiges Morgenessen, das folglich vor allem in Bayern mit Weißwurst sowie Brezel auch deftig ausfallen kann., Die süddeutsche Küche setzt sich vor allem zusammen aus der bayerischen wie auch der baden-württembergischen Kochkunst, stellenweise zählt man auch noch die hessische Kochkunst dazu. Einflüsse stammen sowohl aus Frankreich, der Voralpenregion und Böhmen. Die Unterteilung bloß nach Bundesland ist aber nicht korrekt, da die jeweiligen Regionen teils merklich abweichende Traditionsgerichte haben. In Bayern finden sich die typisch bayerische Kochkunst mit deftigen Wurst- ebenso wie Fleischgerichten, die fränkische Küche mit Braten ebenso wie Knödeln wie auch die schwäbische Kochkunst mit Knöpfle statt Spätzle, die sich im Allgäu wiederfindet. In Baden-Württemberg wird gleichermaßenzwischen der badischen und der schwäbischen Küche unterschieden. In Hessen gehört nur die südhessische Kochkunst zur süddeutsche, hier wird mit Freude Apfelwein getrunken ebenso wie Handkäs gegessen., Spätzle sind im süddeutschen Raum eine beliebte Beilage, es gibt sie in Zustand von Linsen mit Spätzle oder Käsespätzle aber durchaus sogar als vollwertiges Hauptgericht. Spätzle sind Eiernudeln wie auch haben in erster Linie in Schwaben sowohl Österreich eine lange Tradition. Da rümpft man sogar die Nase über industriell hergestellte Spätzle, die mit dem Original schwerlich schritt halten können. In Baden-Württemberg wird zumeist die längere Version hergestellt, die durch vielmehr Eier sogar eine gelblichere Farbe als die Knöpfle haben, die man eher im Allgäu ebenso wie in Österreich findet. Spätzle werden entweder direkt vom Brett in kochendes Wasser geschabt,über eine Spätzlepresse gedrückt oder über einen sogenannten Spätzlehobel gerieben. Der Zustand ist eher unregelmäßig, woran man die Handfertigung trefflich erkennen kann. Die beliebten Käsespätzle werden direkt nach dem Essen machen mit gedünsteten Zwiebeln und herzhaftem Reibekäse, bspw. Schweizer Käse beziehungsweise Bergkäse in einer Form geschichtet., Die norddeutsche Küche ist in erster Linie über Fisch und Meeresfrüchte beeinflusst. Weiterhin landeinwärts wird mit Freude Süßwasserfisch, allerdings auch jede Menge Fleischgerichte. Fisch sowohl Fleisch werden aus Gründen der Haltbarkeit oft geräuchert. Zumal es kaum Weizenanbaugebiete in Norddeutschland gibt, sind Buchweizen, Roggen sowie Dinkel häufig das Getreide der Wahl für Brot wie auch Backwaren. In Hamburg ist vor allem das übliche Franzbrötchen gemocht. Die häufigsten Beilagen sind Kartoffeln oder Kohl, vor allem in der Region um Bremen haben Grünkohlgerichte eine lange Tradition. Indem im Rest von Deutschland viele Bratengerichte zu finden sind, werden im Norden vornehmlich gerne Eintöpfe zubereitet. Sogar Spargel wird saisonal mit Freude gegessen. Als Nachspeise ist vor allem die Rote Grütze mit Milch namhaft. Die Stadt Lübeck ist überregional für den Marzipan berühmt., Der rheinische Sauerbraten ist ein beliebtes Hausmannsgericht im Rheinland und auf zahlreichen Speisekarten zu finden. Traditionell wurde er aus Pferdefleisch produziert, durch der mangelnden Verfügbarkeit und geschmacklichen Änderungen wird inzwischen im Regelfall Rindfleisch benutzt. Traditionsbewusste Gastronomen machen ihn aber auch nunmehr bislang aus Pferdefleisch. Das Besondere am rheinischen Sauerbraten ist die lange Marinierzeit, wodurch die säuerliche Marinade richtig tief ins Fleisch einziehen kann. Die hierzu gereichte Soße aus dem Bratenfonds wird als Gegensatz hierzu mit süßen Bestandteile wie Lebkuchen beziehungsweise Rosinen verfeinert. Die beliebteste Beilage sind Kartoffelknödel, es werden aber sogar Pasta beziehungsweise Salzkartoffeln hierzu gereicht., Die herkömmlich deutsche Kochkunst ist geprägt von saisonalen Gerichten, die durch der Nutzbarkeit der Inhaltsstoffe das Essen machen beeinflussten. Da es in Deutschland im Winter sehr kühlwerden kann, stehen, anders als z. B. in den südlichen Ländern rund ums Mittelmeer, mehr kalorienreiche Gerichte auf der Speisekarte. In erster Linie in Süd- sowie Mitteldeutschland findet man viele Braten sowie Schmorgerichte, die als klassisch deutsch gelten. Im Ausland verbindet man die bayerische Küche,vor allem logischerweise Sauerkraut und Bratwürste, stellvertretend mit der deutschen Kochkunst. Im Norden Deutschlands wie auch in erster Linie in Küstennähe wird dagegen äußerst reichlich Fisch gegessen, meistens in Zusammensetzung mit verschiedenenKartoffelbeilagen. Heute ist die deutsche Küche durch Zugereister ebenso wie den Effekt ausländischer Gaststätte noch vielseitiger geworden, Traditionen wie der typisch deutsche Biergarten sind aber trotzdem lebendiger wie je., Königsberger Klopse sind ein traditionelles ostdeutsches Gericht, das sogar überregional sehr berühmt ist. Es besteht aus hellen Klößchen sowohl einer weißen Soße, als Beilagen werden meist Kartoffeln,aber auch eingelegte Rote Beete gereicht. Die Klößchen selber werden aus Hackfleisch, entweder von dem Kalb beziehungsweise gemischt von Rind ebenso wie Schwein, gehacktem Salzhering oder Sardellen, angeschwitzten Zwiebeln, Weißbrot sowie Gewürzen zubereitet. Als Arzneistoffträger werden Eier verwendet. Anschließend werden aus der Masse kleine Klößchen geformt, die in einem Bratensud aus Salzwasser, Weißwein, Zwiebeln, Pfefferkörnern, Piment wie auch Lorbeer gegart werden. Der Sud ist die Grundvoraussetzung für die weiße Soße, die zu einem späteren Zeitpunkt mit einer Mehlschwitze sowohl Ei angedickt und mittels Sahne verfeinert wird. Zitrone und Kapern sorgen für den charakteristischen Wohlgeschmack.