Übersetzer

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Wer eine Lehre im kaufmännischen Bereich abgeschlossen hat, demjenigen steht ebenfalls der Weg zum Übersetzer offen. Bei einer entsprechenden Bestätigung der sehr guten Fremdsprachenkenntnisse ebenso wie einer einschlägigen Berufserfahrung, könnte eine Prüfung zu einem geprüften Übersetzer absolviert werden. Diese nützt bei Bestehen der Prüfung als Qualitätsmerkmal und könnte enorm brauchbar sein, sofern man Klienten oder künftige Arbeitgeber von dem persönlichen Können überzeugen möchte. Die Option für Fachkräfte im kaufmännischen Bereich ist in der Bundesrepublik per Berufsbildungsgesetz geregelt und entspricht der beruflichen Weiterbildung. Ein wenig andersartig ist es in Bayern. Da wird die Lehre nicht in akademischer Struktur als Studienfach in einer Uni geboten, sondern an gewissen Fachakademien. Diese 6 Fachakademien im bayerischen Raum bieten eine Lehre zu einem staatlich geprüften Übersetzer wie auch Dolmetscher an. Zwar ist dieser erworbene Abschluss nicht akademischer Art, die Qualität dieser Lehren ist allerdings absolut gleichartig., Bei den Übersetzern gibt es viele Optionen für eine Spezialisierung. Eine, die immer wichtiger wird, ist im Bereich der Software zu finden und nennt sich Software Lokalisierer. Gleichwohl jede Menge Menschen, erst recht der jüngeren Altersgruppe mit Englisch keinerlei Schwierigkeiten mehr haben, fehlt besonders bei Fachtexten das entsprechende Vokabular. Die Software Lokalisierer passen Handbücher, Software wie auch Ratgeber an die spezielle Sprache an sowie machen diese so auch den lokalen Märkten zugreifbar. Bedeutend bei der Fachrichtung ist, dass es sich nicht nur um die sprachlichen Bausteine handelt, welche einfach übersetzt werden müssen. Ebenso bestimmte Anwendungen müssen passend zu dem Land angepasst werden. Auch einfache Dinge, wie die Darstellung von dem Datum oder die Schreibrichtung sind auf jeden Fall anzugleichen. Wird das nicht getan, fühlen sich die Nutzer mit dieser Software oftmals unbehaglich und dem Unternehmen kommen wichtige Kunden abhanden., Grundsätzlich zählt man den Job des Sprachmittlers zu den freiberuflichen Beschäftigungen, ebenfalls Katalogberuf genannt. Obwohl diese Lehre recht standardisiert ist, ist die tätsächliche Tätigkeit höchst verschieden. Das liegt keineswegs nur an den vielfältigen Fachbereichen und Möglichkeiten zur Spezialisierung. Es hat auch damit zu tun, dass es viele Quereinsteiger gibt, welche keinerlei berufsbezogene Lehre abgeschlossen haben, sondern ursprünglich in anderen Berufsbereichen aktiv waren. Ebenfalls eine Menge Ausländer nutzen ihre Sprachfähigkeiten und lassen sich im Job des Übersetzers nieder. Da die Berufsbezeichnung in Deutschland nicht durch das Gesetz geschützt ist, gibt es die Chance. Die Schwierigkeit ist, dass es deshalb komplett unterschiedliche Standards existieren. Wer folglich einen Übersetzer sucht, sollte genau dessen Erfahrungen prüfen, um am Ende ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erhalten., Innerhalb Deutschland arbeiten rund 7000 von der Sozialversicherung registrierte Sprachmittler (inklusive Dolmetscher), der Großteil davon üben diese Arbeit ganztags und somit hauptberuflich aus. Über eine fachbezogene Ausbildung verfügen allerdings bloß ca. 2/3, was zeigt, wie hoch die Anzahl der Quereinsteiger bei diesem Beruf ist. Die meisten Sprachmittler arbeiten allerdings als Freiberufler und sind nicht angestellt in einer Agentur, einem Verlag oder sonstigem tätig. Die Aufträge von freiberuflichen Übersetzern bestehen aus Aufträgen von fachbezogenen Auftraggebern oder auch von Privatmenschen. Ebenfalls in Übersetzungsagenturen finden sich eine Menge freite Mitarbeiter. Die Agentur übernimmt anschließend gegen eine festgelegte Provision die Vermittlung des Auftrags an den Übersetzer. Die Klienten kommen meist aus der Verwaltung, z.B. bei Behörden oder großen Betrieben, aus der Ökonomie oder dem Verlagsbereich. Oft besteht zwischen einer Agentur und einem Klient eine längerfristige vertragsähnliche Beziehung., Um in Politik wie auch Wissenschaft eine gemeinsame gültige Fachsprache führen zu können, bestehen sogenannte Terminologie-Datenbanken. Sie werden von spezialisierten ebenso wie geprüften Übersetzern in regelmäßigen Intervallen auf die Neuheit hin überprüft wie auch bei Bedarf ausgebaut. Die Datenbanken enthalten keineswegs lediglich Termini wie auch Fachvokabular, sondern auch die richtigen ausformulierten Definitionen, um eine klare Differenzierung zu ähnlichen Bezeichnungen zu schaffen sowie sie global zuweisen zu können. Regelmäßig kommen neue Termini hinzu, die von den Übersetzern in weitere Sprachen übertragen und diese auch festgelegt erklärt werden. Besonders PC-basierte Übersetzungsprogramme greifen auf solche Datenansammlungen zurück. Folglich leisten die Terminologen ebenfalls einen wichtigen Beitrag dazu, diese Technologie unentwegt weiter zu verbessern., Normalerweise ergibt sich das Honorar eines Sprachmittlers an der Quantität des überstetzen Schriftstückes. Man differenziert dabei zwischen genormten Seiten und Zeilen, allerdings ebenso Zeichen sowie Wörtern, die als Basis für die Abrechung dienen können. Es muss zudem im Vorfeld bestimmt werden, ob es dabei um ein Schriftstück in der Ziel- oder Ausgangssprache geht. Auf Wunsch, beider Seiten, kann auch die verwendete Arbeitszeit als Rechnungsbasis dienen. Was sich für den Sprachmittler am ehesten schickt, wäre stets abhängig davon, welchen Anspruch der Text an die Translation stellt sowie wie komplex der Aufwand der Translation einzuordnen ist. Grundsätzlich sollte der Übersetzer bei der zeitbasierten Rechnung den größten Verdienst haben. Diese Variante ist am häufigsten bei Tätigkeiten im Bereich Lektorat wie auch Überarbeitung eines Textes. Nicht selten entstehen Preissenkungen im Zusammenhang mit häufigem Auftragseingang., Welche Person innerhalb Österreichs gelernter Übersetzer sein möchte, hat wahrlich nicht so viele Optionen zur Wahl wie in Deutschland. Mit Wien, Graz sowie Innsbruck stehen drei Ausbildungsstätten zu der Wahl, wobei lediglich in Wien ein universitärer Studiengang geboten wird. Es handelt sich dabei um den Mittelpunkt von der Translationswissenschaft und damit die höchste akademische Instanz des Landes in diesem Bereich. In Graz wie auch Innsbruck gibt es zur Universität gehörende Institute, welche für die Ausbildung der Übersetzer zuständig sind. Das Interesse an dem Beruf ist vor allem in der Globalisierungszeit durchaus gegeben und somit dürfte es nicht allzu lange dauern, bis dieser Studiengang bzw. die Lehre an weiteren Standorten innerhalb Österreichs geboten wird. Innerhalb der Schweiz gibt es häufig eine hochschulische Fachausbildung mit dem Abschluss Diplom. Bachelor- oder Masterabschlüsse sind aber bspw. in Genf ebenso wie Zürich ebenfalls möglich.